Kunst- und Kulturtage SHS Alfeld

»KrimiPoker mit Günter von Lonski«

29. August 2017 – 7:50-13:05 Uhr + 30. August/ab 12:00 Präsentation auf Abschlussfeier
Teilnehmer 7. Jahrgängen der Haupt- und Realschule – Schulrat-Habermalz-Schule
Das Projekt:
Der Kursleiter gibt einen Krimianfang vor, dann werden je nach Fortschritt spezielle Pokerkarten zu den Stichworten »Tatort – Tat – Täter – Zeuge« gezogen. Sie müssen in die Geschichte eingearbeitet werden und geben ihr immer wieder eine neue dramatische Richtung.
Zum Abschluss des Workshops werden die Geschichten präsentiert.

Titelbilder einiger Krimi-Entwürfe:

    

Beispieltext von Fabian Schrader:

Mord in der Kirche

Am Mittwochmorgen saß Kommissar Justus Sperling in seinem Büro. Plötzlich klopfte es an der Tür. Von draußen hörte man eine Stimme rufen: „Herr Sperling, Herr Sperling! Sind Sie da?“ Gleichzeitig ging die Tür auf. Ein Junge kam herein, den Sperling glaubte, aus der Marktstraße zu kennen. „Was ist passiert?
Der Junge antwortete mit stotternder Stimme: „Vor der Kirche ist überall Blut und die Tür steht auch einen Spalt weit auf!“
Kommissar Sperling sprang von seinem Bürostuhl auf, schnappte sich seine Jacke von der Stuhllehne und rannte aus dem Büro. Der Junge rannte hinterher.
Sie nahmen den Einsatzwagen. Schon von weiten sah man die offene Kirchentür und den blutverschmierten Weg. Sperling sagte zu dem Jungen: „Warte hier, ich geh‘ rein! Er öffnete die Kirchentür ganz und fand dort eine Blutspur, die bis zu einer Sitzbank führte. Justus Sperling fand eine alte Frau, die blutend auf der Sitzbank saß. Daneben lag ein blutverschmiertes Messer. Kommissar Sperling versuchte, die Frau anzusprechen, doch sie war bereits tot. Kommissar Sperling wusste nicht, dass sich der Täter noch in der Kirche befand. Der Täter rannte raus, doch der Junge aus der Marktstraße stand noch draußen und stellte ihm ein Bein. Da lag er nun der Täter. Kommissar Sperling rannte aus der Kirche der Täter sah ihn und rannte weg. Kommissar Sperling lief hinter her. Vor einer Schranke kam der Täter zum Stehen. Doch er hüpfte über die Schranke. Natürlich sprang Kommissar Sperling hinterher und schnappte ihn. Der Täter wurde festgenommen und kam für 3 Jahre ins Gefängnis.
 

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Das kann doch nicht wahr sein!

»KrimiPoker mit Günter von Lonski«

Schreibwerkstatt in Gruppen am Laptop
Projekttermin:
28. August, 29. August 2017 – 7:50-13:05 Uhr + 30. August – 7:50 – ab 12:00 Präsentation auf Abschlussfeier
Teilnehmer 7. Jahrgängen der Haupt- und Realschule – Schulrat-Habermalz-Schule
Das Projekt:
An einzelnen Laptops werden Gruppen gebildet, die einen originellen Krimi schreiben wollen. Der Kursleiter gibt den Krimianfang vor, dann werden je nach Fortschritt spezielle Pokerkarten zu den Stichworten »Tatort – Tat – Täter – Zeuge – Verwirrer« gezogen. Sie müssen in die Geschichte eingearbeitet werden und geben ihr immer wieder eine neu dramatische Richtung.
Zum Abschluss des Workshops werden die Geschichten vorgelesen/ausgelegt und von einer Jury (???) bewertet. Die drei besten Geschichten erscheinen im Internet unter https://vonlonski.net/category/krimipoker und ???.

Das kann doch nicht wahr sein!

Krimianfang:
Am Morgen des 28. August betritt Kommissar Justus Sperling gut gelaunt sein Büro. Er wird seinen Kaffee trinken, ausführlich die Hildesheimer Allgemeine lesen, noch einen Kaffee trinken und dann schon mal ans Mittagessen … das Telefon klingelt.
»Sperling«
» – – – «
» Hallo, ist da jemand?«
Auf der anderen Seite ein Schnaufen und Schluchzen.
»Was ist denn los?«
»Hier, hier, hier ist ein schreckliches Verbrechen geschehen …«
(Die erste Pokerkarte wird gezogen)
…..


5 x 6 Spielkarten DIN A6:

Tatort

Tat

Täter

Zeuge

Verwirrer

Spielablauf: Jede Gruppe zieht je 1 Karte aus den Stapeln »Tatort« und »Tat«.
Nach einer gewissen Zeit wird in Abständen je 1 Karte aus den Stapeln »Täter«, »Zeuge« und »Verwirrer« gezogen und die eigene entstehende Geschichte durch die neue Information ergänzt.
Der Spielleiter steht gerne zur Unterstützung von Verständnisschwierigkeiten, Konzentrationslücken und allgemeiner Unlust bereit.
Ziel des Workshops ist es, eine spannende und in sich geschlossene Geschichte zu erfinden, die nicht unbedingt logisch oder nachvollziehbar sein muss.
 

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Mut verleiht Flügel

Mut verleiht Flügel

Björn hasst Fußball. Dumm nur, dass sein Vater Trainer der Schulmannschaft ist und ihn immer wieder aufstellt. Auf dem Feld ist er die Lachnummer der Mannschaft, mit dem Zeichenstift aber kann er zaubern. Am liebsten entwirft er Mode, sein Traumberuf ist Herrenschneider. Immerhin lernt Björn bei einem Spiel Mell kennen, sie spielt Rechtsaußen. Die beiden treffen sich, und schon bald will Mell mehr von ihm. Doch Björn wehrt ab. Er findet sie nett, aber mehr auch nicht. Wenn er allerdings Sven sieht, dann flattern Schmetterlinge in seinem Bauch …
Zum Glück findet der 14-Jährige einen Freund, mit dem er über alles reden kann. Dass den außer ihm niemand sehen kann – was soll’s? Er zeigt sich nur Björn: in den Wellen eines Baches, in einer Fensterscheibe, in einer Radkappe. Der Mann mit der Fliegermütze stellt sich als Geo Chavez vor, seines Zeichens Aviatiker. 1910 überquerte er mit seiner Bleriot als erster Mensch die Alpen im Flugzeug. Sein Vorbild lässt in Björn einen Entschluss reifen …
ISBN-13: 978-3947066049 / Preis 10,- EUR
Alter: 12 – 15 Jahre
 
Dazu eine Neuauflage mit Bezug zu ‚Mut verleiht Flügel‘:

Im Aeroplan über die Aeroplan

Am 23. September 1910 gelang es dem in Paris lebenden Perua­ner Jorge »Geo« Chavez (1887–1910), erstmals mit einem Flugzeug den Alpenhauptkamm zu überqueren. Der Flug ging vom schweizerischen Brig über den Simplonpass ins italienische Domodossola. Und endete tragisch: Während das versammelte Publi­kum schon in Jubelstürme über den geglückten Überflug ausbrach, stürzte der 23-jährige Pilot beim Lande­anflug ab. Vier Tage später verstarb er. Sein Tod löste in der ganzen Welt Betroffenheit aus.
Über die Vorbereitungen dieses Fluges, den Flug selber und sein tragisches Ende veröffentlichte der Journalist Paul Willi Bierbaum, der als Bericht­erstat­ter vor Ort war, bereits im Oktober 1910 dieses Buch. Anlässlich des 130. Geburtstages von Geo Chavez am 13. Juni 2017 wurde es neu aufgelegt.
ISBN-13: 978-3947066056 / Preis 10,00 EUR
Alter: ab 12 Jahren
 
 
 
 

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2010 my arthe-arnum

Mord im Haus Hubertus

Vorhang auf für die Saison 2010. Mit dem KrimiQuiz „Mord im Haus Hubertus“ präsentiert das Ensemble seinem Publikum ein brandneues Ratespiel aus der Feder von Günter von Lonski. Die Inszenierung liegt wieder in den bewährten Händen von Kirsten Rohr.
Ein Schriftsteller bringt die Manuskriptblätter seines neusten Krimis durcheinander. Da ist der kriminalistische Spürsinn des Publikums gefragt, die Szenen wieder in die richtige Reihenfolge zu bringen. Als Belohnung winken spannende Unterhaltung und viele Preise.
Infos und Aufführungsrechte unter www.theaterboerse.de

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2009 my arthe-arnum

Hallo Nachbarn

Ein völlig unfähiger Musiker versucht in einem Lokal den Beginn seiner Performance möglichst lange hinauszuschieben. Dabei wird ihm der Platz auf der Bühne von zwei weiteren , ebenso unfähigen Künstlerinnen streitig gemacht. Außerdem stören ständig der Mann von der GEMA und der Hausmeister. Auch die Chefin des Lokals ist von diesem Durcheinander nicht begeistert, denn schließlich entpuppen sich einige der Personen als alte Bekannte, die sich nicht gerade lieben. Am Ende aber findet jeder Topf seinen Deckel und echte Musik gibt es auch noch zu hören.
Infos und Aufführungsrechte unter www.theaterboerse.de

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2014 my arthe-arnum

Thordenskiold – ein Held fällt

Peter Wessel Tordenskiold war ein dänisch-norwegischer Marineoffzier während des Großen Nordischen Krieges. Nach dem Frieden von Frederiksborg am 23. Juli 1720 ließ sich Tordenskiold beurlauben und ging auf Reisen. Am Kurfürstlichen Hof in Hannover, wo Georg I. auf einem seiner vielen Besuche aus England weilte, traf er auf den schwedischen Oberst Jakob Axel Staël von Holstein. Staël war Berufsspieler
und königlich schwedischer Oberst. Tordenskiold ist langweilig und Staël überredet ihn zu einem Spielchen. Dabei kommt es zu einem Streit. Tordenskiold beschuldigte Staël, beim Spiel zu betrügen. Das kann nicht folgenlos bleiben. Es kommt zu handgreiflichen Auseinandersetzungen, die mit einer Duellforderung durch Stael enden. Allerdings ist ein Zweikampf mit Waffen im Kurfürstentum Hannover verboten, nicht so im benachbarten Bistum Hildesheim. So kommt es zu einer folgenschweren Auseinandersetzung auf der Sehlwiese bei Gleidingen statt und dabei … nein, mehr soll noch nicht verraten werden.
Das neue Stück von Günter von Lonski erhebt nicht den Anspruch auf historische Genauigkeit. Dafür umso mehr auf
einen unterhaltsamen Abend. Denn es könnte so gewesen sein oder so oder wie? Regie führt wieder Kirsten Rohr.
Freuen Sie sich auf einen amüsanten Theaterabend Im Gemeindehaus der Friedenskirche Arnum.

20.07.2014 Höhepunkt und Abschluss des Theaterprojekts arthe-arnum
Open-Air-Aufführung im Park der Sinne, Laatzen

Es hat viel Arbeit, aber noch mehr Spaß gemacht. Dank an alle vor, auf und hinter der Bühne!
 
Infos und Aufführungsrechte unter www.theaterboerse.de

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2007 Leine-Bühne-Hemmingen

Liebe, Kunst und Kater James

Ein Lustspiel von Günter Lonski. Studienrat Sven ist aktuell mit der sehr gut verdienenden Kreativdirektorin Doren liiert. Zu ihrem 40. Geburtstag gibt er eine Party in seiner Wohnung und widmet ihr unter größten finanziellen Anstrengungen eine Nana-Plastik von Niki de Saint-Phalle. Mit dieser großherzigen Geste hofft er, Doren endgültig für sich zu gewinnen und damit eine sorgenfreie Zukunft absichern zu können.
Nach und nach treffen Freunde zu der Party ein. Ein Fest der Sticheleien und Enthüllungen beginnt. Bereichert wird es durch die temperamentvolle Tina, die es auf Svens prüden Sohn Bruno abgesehen hat, durch Irma Grün, die ihren verschwundenen Kater James sucht und durch Hausmeister Hermann, der Irma Grün leidenschaftlich verehrt. Nachbarin Schulte-Hornbach benutzt vorübergehend Svens Telefon, um ihrer pikanten Nebentätigkeit nachzugehen, und plötzlich taucht noch eine völlig unbekannte Frau zum ‚Frauentausch‘ auf. Doch die Neue ist gar nicht so unbekannt, wie zunächst angenommen. Alle genießen das Fest und haben ihren Spaß – wirklich alle? Und wie lange? Ein Lehrstück über die Spielarten der Liebe beginnt.
Der Autor des Stücks ist der in Hemmingen lebende Schriftsteller Günter von Lonski. Beim Entwurf der Charaktere in „Liebe, Kunst & Kater James“ ließ er sich von unseren Schauspielern inspirieren. Man könnte also sagen, dass uns so manche Rolle förmlich auf den Leib geschrieben wurde.

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2006 Leine-Bühne-Hemmingen

Mord um halb sieben

Der Originaltitel des Romans lautet: „A Murder is announced“. Die deutsche Übersetzung des englischen Theaterstücks ist jedoch eher unspektakulär: „Scherz beiseite“. So schwankten wir zwischen der wörtlichen Übersetzung des Originals: „Ein Mord wird angekündigt“ und einer reißerischen Variante: „Mord um halb sieben“. Wir entschieden uns für die letzte Version.
Um was geht es? Zwei entzückende alte Damen („Arsen und Spitzenhäubchen“ lässt schön grüßen!) erfahren aus einer Annonce ihres örtlichen Käseblättchens, dass ein Mord in ihrem Haus stattfinden soll. Natürlich findet sich sowohl neugierige Nachbarschaft als auch die im Haus wohnende Verwandtschaft ein, um dem beizuwohnen. Auch Miss Marple wird von den bevorstehenden Ereignissen magnetisch angezogen. Nach einem Stromausfall steht plötzlich ein Fremder in der Wohnung und bedroht die anwesende Gesellschaft. Es dauert nicht lange und es liegt eine Leiche am Boden. Ein Stück also nach dem Strickmuster: Who done it?
Der Zuschauer muss schon ganz genau aufpassen, damit ihm keine Details entgehen. Die Auflösung ist nämlich überraschend und dennoch logisch.
Ein Miss-Marple-Stück auf die Bühne zu bringen ist nicht leicht! Zu sehr denkt man ja an die typischen Darstellerinnen von Miss Marple: Margret Rutherford und Angela Lansbury. Beide alt und schrullig, aber dennoch vital und listig. Agatha Christie hat jedoch in einem Interview mal geäußert, sie sei schon ein wenig betrübt darüber, ihren Lieblingscharakter als alte Dame erschaffen zu haben. So musste sie die „besten Fälle“ dem „jüngeren“ Hercule Poirot überlassen. Es ist also Zeit, Miss Marple anders darzustellen. (Natürlich auch, weil es schwer ist, gegen die Vorbilder aus dem Fernsehen anzutreten!) Unsere Miss Marple ist also jünger, elegant gekleidet, freundlich und doch resolut, Junggesellin aus Überzeugung, ironisch, abgeklärt und blitzgescheit.

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Fotos zur Premierenlesung 8. Mai 2017


Eine solche Premierenlesung macht einfach Spaß: mit Sinn, respektvoll und unverkrampft. Dank besonders an meine Jungautoren
und MP Stephan Weil. Jetzt ist Kuschel amtlich und artgeschützt. (Fotos: Mark Bode/Privat)

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Schön ist so ein Ringelspiel


… und wir starten in Kürze zu einer neuen Runde!

Ein Krimi – Sie bestimmen nach dem Zufallsprinzip, welche Seiten gelesen werden, lassen sich unterhalten – und mit etwas Glück nehmen Sie den Krimi mit nach Hause!
Donnerstag, 18. Mai 2017 – 19:00 Uhr, Familienzentrum Rethen

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