»Der-Gläserne-Dolch«

Wie die Idee zu diesem Roman entstand?

Nun, zuerst war da diese Fernseh-Reportage über die kleinen Männer, nicht unähnlich den Heinzelmännchen, Wichteln oder Gartenzwergen. Sie wurden Venediger genannt. Gekleidet in Lodenumhänge mit Kapuze, getarnt als wandernde Hausierer, suchten sie nach seltenen Mineralien für Venedigs berühmte Glasmanufakturen auf Murano.
Unverhofft meldeten sich hierzu die Sagen aus dem Weserbergland – von Zwergen im Lüningsberg, Kobolden im Mäumkenloch und Wichtelmännern von Olendorf. Es geht um goldene Kugel, goldene Kegel und goldige Zwerge.
Und dann dieser Besuch im Museum in Venedig. Prägnantes Ausstellungsstück: ein graziler gläserner Dolch – Meisterstück venezianischer Glasbläserkunst. Tatwerkzeug eines Vendicatore, der im Auftrag der Serenissima Verräter des Venediger Glasgeheimnisses den Dolch in den Hals stieß und der – um die Sache besonders abschreckend zu gestalten – an einer Sollbruchstelle abbrach. Starb der Verräter nicht am Dolchstoß, wurde er von den zerbröselten Glassplittern innerlich aufgerieben.
Dann war da noch der Dreißigjährige Krieg und die Gründung von Glasmanufakturen am südöstlichen Hang des Süntel, nahe Bad Münder.
Fehlt nur noch Jost Bicker, der als sechzehnjähriger Ziegenhirt zufällig auf zwei Venediger trifft und sich mit ihnen gezwungenermaßen auf den Weg vom Weserbergland nach Venedig macht.
Begleiten Sie Jost Bicker auf seinem schicksalhaften Weg durch wirre Zeiten – und den Verlag und mich bei der Entstehung des spannenden Romans.

Direkter Zugang: http://der-glaeserne-dolch.buecherfuexin.de

Ihr
Günter von Lonski

… der erste Glasdolch jetzt mit eigenem Song!

https://soundcloud.com/albrecht-von-blanckenburg/der-glaserne-dolch-1

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